Firma Wilken erweitert ihren Standort Greven
Die Firma Wilken Software Group erweitert ihren Standort Greven auf dem ca. 6.000 m² großen Firmengelände direkt am Flughafen Münster/Osnabrück nach dem Entwurf der Rapp Architekten aus Ulm.
Die beiden zweigeschossigen Gebäudeflügel des Verwaltungsgebäudes sind durch einen Zwischenbau und einen Steg miteinander verbunden. Die Grundrissabmessungen der jeweiligen Baukörper betragen je ca. 58m x 12m und haben eine Höhe von ca. 10m.
Oberhalb der Bodenplatte ist die gesamte Konstruktion aus Holz. Die kurzgespannten Decken sind aus Brettsperrholz, die weitgespannten sind Balkendecken mit dünner Brettsperrholzplatte. Sie liegen jeweils auf Holz-Unterzugsystemen mit Stützen auf, wobei die Systeme an den Außenachsen in die Wandkonstruktion eingebunden sind. Treppenraum und aussteifende Wände sind aus Brettsperrholz, Außenwände und nichttragende Innenwände sind in Holzrahmenbauweise vorgesehen.
Die Treppenkonstruktionen sind Stahlkonstruktionen mit Zwischenpodesten.
Der Neubau wird über eine tragende Bodenplatte mit Verstärkungsstreifen im Bereich der Lastpunkte gegründet.
Das gesamte Gebäude soll nach den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen – DGNB e.V. zertifiziert werden.
Scho(ö)n anders!
Inzwischen ist der Ersatzüberbau der abgebrannten Brücke über den Neckar an der Neckarburg in Rottweil fertiggestellt. (siehe auch "war(u) sanieren?" und "Über den Neckar an der Neckarburg").
Statt der historischen Schindelbrücke ist ein Holzbalken über den Neckar gelegt.
Das Primärtragwerk ist eine stählerne, materialeffiziente und langlebige Stahlkonstruktion, die mit einer hölzernen Sekundarkonstruktion belegt ist und auf den ertüchtigten Bestandswiderlagern ruht.
Holzbau für Jugend und Familie
In Kitzingen entsteht unter einer rechteckigen, ca. 100 m x 20 m großen Dachlandschaft, aus höheren und nicht so hohen Bereichen, ein multifunktionales Gebäude zur Nutzung durch die Einwohner von Kitzingen.
Unter dem Dach gehen Innen- und Außenbereiche ineinander über.
Der Entwurf ist von langensteiner bienhaus architekten aus Ettlingen die als Sieger aus dem Architektenwettbewerb hervorgegangen sind.
Das Konstruktionsprinzip des fugenlosen Baukörpers ist einfach: Eine ebenengleiche Holz-Balkenlage lagert auf Brettsperrholzwänden, die auf einer elastisch gebetteten Stahlbetonplatte aufstehen.
Jetzt hat die Stadt Kitzingen das Richtfest ausgerichtet. Die Abmessungen und Dimensionen sind schon schön sichtbar. Wir sind auch schon gespannt und freuen uns auf das Endergebnis.
Integraler Teamplayer
Seit Anfang September absolviert Chris Breusch sein Pflichtpraktikum bei tragwerkeplus. Den Studiengang Bauingenieurwesen, mit Fachrichtung energieeffizientes Bauen mit Holz, studiert er seit Oktober 2021 an der Technischen Hochschule in Rosenheim.
Wie kommst du zu dem Studium in Rosenheim?
Ich bin in Reutlingen aufgewachsen und habe hier 2019 mein Abitur gemacht. Anschließend entschied ich mich für eine Ausbildung zum Zimmerer. In der Ausbildung habe ich gemerkt, dass mir die Arbeit mit Holz Freude bereitet und in dem Werkstoff ein großes Potential steckt. Auf diesem Gebiet wollte ich mich nach meiner Ausbildung weiterbilden und habe mich für die Hochschule in Rosenheim entschieden, da diese einen großen Wert auf das nachhaltige Bauen mit dem Werkstoff Holz legt, aber auch den Massiv-, Stahl-, und Ingenieurbau nicht vernachlässigt.
Wie bist du auf tragwerkeplus aufmerksam geworden und warum hast du dich für ein Praktikum hier entschieden?
Tragwerkeplus wurde mir zunächst von einem Nachbarn empfohlen, der vor einiger Zeit einen begeisternden Vortrag von Markus Vollmer über die Projekte und Tätigkeitsbereiche des Ingenieurbüros gehört hatte. Anschließend habe ich auf der Homepage und den sozialen Medien von tragwerkeplus recherchiert und mir ist schnell klar geworden, dass ich hier mein Praktikum absolvieren möchte. Nicht nur die fachlichen Bereiche, welche sich mit meinen Interessen überschneiden, sondern auch das Arbeitsklima und die Nähe zu den Kolleg/-innen wurde beim Bewerbungsgespräch schnell deutlich und haben mich sofort überzeugt.
Was versprichst du dir von deinem Praktikum bei tragwerkeplus?
Mein Ziel ist es so viel wie möglich zu lernen. Die erlernte Theorie, welche im Moment noch viele einzelne „Bausteine“ darstellt, soll immer mehr ein großes Ganzes ergeben. Dabei geht es vor allem darum die Vorgehens- und Arbeitsweisen eines Ingenieurs zu verstehen und zu verinnerlichen.
Insbesondere die Bereiche nachhaltiger Holzbau, Brandschutz und Bauphysik interessieren mich sehr. Bei tragwerkeplus werde ich auf diesen Gebieten bestens unterstützt und gefördert und lerne durch das Begleiten hochinteressanter und zukunftsweisender Projekte viel Neues, was mich in meiner Praktikums- und auch Berufswahl immer wieder bestätigt.
Was ist dein beruflicher Plan für die Zeit nach dem Studium?
Hier gibt es einige interessante Möglichkeiten. Das Wichtigste ist für mich Erfahrungen in der Branche zu sammeln und daraus viel zu lernen. Auf jeden Fall soll das Planen, Bauen und Voranbringen des Holzbaus eine Rolle in meiner beruflichen Laufbahn spielen.
Über den Neckar an der Neckarburg
Nachdem die bisherige Brücke abgebrannt ist (siehe war(u)m sanieren) wird nun endlich die neue Brücke an der idyllischen Stelle gebaut. Die Wanderer können ab Herbst an dieser Stelle den Neckar wieder überqueren ohne nass zu werden.
Zur Zeit werden die vorhandenen Widerlager von der Fa. Bau Steeb verstärkt und aufbetoniert.
Die vorgefertigte, nicht mehr überdachte Stahl-Holzbrücke soll in 6 Teilen von der Fa. Busmann eingehoben werden.
Heissgelaufen
Ein kleines aber feines tragwerkeplus Team hat uns heute beim Ermstal-Marathon auf der 10 km oder der Halbmarathonstrecke vertreten.
Unser aller Respekt und herzlichen Glückwunsch. Ihr seid unsere Sieger der Herzen
Beton ausgelagert
Vor dem Jugendhaus aus reiner Holzbauweise in Gomaringen (siehe auch celebrate youth) wurde eine grandiose Skatebahn in Stahlbetonbauweise errichtet.
Das Jugendhaus ist inzwischen mit der Holzschalung versehen und wird gerade ausgebaut. Nach der Sommerpause soll die Anlage eingeweiht werden.
Der Entwurf ist von Hettich Architekten zusammen mit kienleplan Landschaftsarchitekten.
Bald fertig!
Die Visualisierung des von Muffler Architekten geplanten Gemeindehauses für die evangelische Kirchengemeinde in Schilltach haben wir schon hier präsentiert. Inzwischen ist der Neubau fast fertig und wir finden, das Ergebnis kann sich gut sehen lassen und die Realität kommt der Visualisierung sehr nahe.
Die Optimierung des räumlichen Tragwerkes des asymmetrischen Daches, mit unterschiedlichen, teilweise recht großen Dachvorsprügen, hat uns ganz schön beschäftigt. Schön, wenn das Ergebnis gefällt.
Wir wünschen der Gemeinde und allen Nutzern viele schöne und wertvolle Stunden in dem neuen Zuhause.
Noch gesprießt...
...ist der Neubau des neuen Feuerwehrgebäudes in Rheinfelden. Der Rohbau ist inzwischen nahezu fertiggestellt. Die Konstruktion und das Team haben wir bei unserem letzten Blog beschrieben.
Sieht doch so schon ganz schön aus. Wir sind gespannt auf das Ergebnis.
BALLd INGENIEUR
Luca Meixner studiert seit dem Oktober 2020 an der Hochschule für Technik im Fachbereich Bauingenieurwesen. Seit Anfang März absolviert der Fußballer sein Pflichtpraktikum bei tragwerkeplus.
Warum hast du dich für ein Praktikum bei tragwerkeplus entschieden?
Schon beim Bewerbungsgespräch habe ich mich wohlgefühlt und die Chemie hat gepasst. Außerdem ermöglicht tragwerkeplus mir die sehr flexible Arbeitszeitgestaltung, um auch meine Fußballkarriere weiter betreiben zu können. Zurzeit spiele ich aktiv beim SSV Reutlingen in der Oberliga.
Was versprichst du dir aus fachlicher Sicht?
Dass ich einfach sehe, wie die Theorie in die Praxis umgesetzt werden kann. Im Studium hat mich vor allem der Stahlbetonbau und hier der Ingenieurbau interessiert. Mir wurde versprochen, dass ich das Vertiefen, aber bei dem breitgefächerten Leistungsspektrum auch in andere Bereiche hineinschnuppern darf. Holzbau interessiert mich auch, vom Mauerwerksbau habe ich im Studium bisher wenig gehört und beim Stahlbau wird es schwierig werden mein Interesse zu gewinnen.
Welche baulichen Zukunftsthemen beschäftigen dich?
Ich finde, wir müssen die Bauwende und das nachhaltige Bauen ernst nehmen und nicht nur als Werbemittel nutzen. Ich bin gespannt, welche Ansätze in der Praxis schon gelebt werden.
Was ist dein beruflicher Plan für die Zeit nach dem Studium?
Meine Interessen sind im konstruktiven Ingenieurwesen und vielleicht bestätigt sich durch das Praktikum mein Plan, mich später als konstruktiver Ingenieur in einem Ingenieurbüro für Tragwerksplanung dem Ingenieurbau zu widmen. Mal sehen, wie es mit meiner Fußballkarriere weitergeht. Vielleicht bin ich wieder auf einen flexiblen Arbeitgeber angewiesen.